trans-o-flex schreibt wieder schwarze Zahlen

  • Sanierungsplan greift: Kunden und Produktportfolio bereinigt, betriebliche Qualität verbessert, Kosten gesenkt
  • Geschäftsführung rechnet für 2017 mit positivem Gesamtergebnis
  • Grünes Licht für Investitionen in Höhe von 56 Millionen Euro  

Weinheim, 19. Oktober 2016.
Bei der Logistikgruppe trans-o-flex trägt der im April dieses Jahres unter den neuen Eigentümern Amberger und Schoeller eingeschlagene Sanierungsplan erste Früchte. „Im September hat trans-o-flex endlich wieder positive EBITDA-Zahlen geliefert“, sagt CEO Frank Iden. „Aufs Gesamtjahr bezogen rechnen wir für 2017 wieder mit einem positiven Ergebnis.“

Die Ursachen für den sich abzeichnenden Turnaround sind laut Iden vielfältig. „Wir haben gemeinsam mit den Gesellschaftern eine fokussierte Strategie entwickelt und setzen mit unserem neuen Managementteam zahlreiche Effizienzprogramme um, deren Erfolge immer deutlicher werden.“ Grundsätzlich werde dabei für die ausgewählten Zielbranchen eine dauerhafte Qualitätsführerschaft angestrebt, die profitables Wachstum ermöglichen soll. So hatte trans-o-flex auf seinem jährlichen Pharmatag kürzlich die Eckpunkte der neuen Pharmalogistikstrategie vorgestellt, deren Kernelemente die aktive Temperaturführung aller Arzneimitteltransporte sowie die Digitalisierungsoffensive GDP+ sind. Damit will das komplett erneuerte Managementteam, das neben CEO Frank Iden aus Wolfgang Weber als COO, Dr. Sven Rutkowsky als CRO und Axel Stetenfeld als CFO besteht, die Alleinstellungsmerkmale von trans-o-flex absichern und ausbauen. „Die aktive Temperaturführung von Arzneimitteln entwickelt sich nun auch in Deutschland zum Standard, und trans-o-flex ist der einzige Dienstleister, der für eine solche Distribution bundesweite Netze geschaffen hat“, meint Iden. „Mit den Familien Amberger und Schoeller haben wir sehr kompetente und entscheidungsfreudige Eigentümer, die bereits grünes Licht für die anvisierten Ausbau- und Erweiterungspläne von trans-o-flex gegeben haben.“ Vorgesehen sind bis 2018 Gesamtinvestitionen von mehr als 56 Millionen Euro in IT, Fahrzeuge, Umschlagzentren und Mitarbeiterschulung. Auf der Kostenseite habe man sich nach schonungslosen Kostendeckungsbeitragsrechnungen von unprofitablen Sendungsmengen und Kunden getrennt. „Die trans-o-flex der Zukunft wird effizienter sein als heute, und sie wird mit hohen Standards und innovativen Qualitätsprodukten für die Kunden punkten.“

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