trans-o-flex stellt komplett auf aktiv temperierte Transporte um und startet Digitalisierungsoffensive
Volle Transparenz über die gesamte
Logistikkette, inklusive Temperaturdokumentation
Weitere Millioneninvestitionen in
Erweiterung der temperierten Fahrzeugflotte und klimatisierter Umschlagzentren
geplant
Unternehmen will Position als führender
Pharmalogistikdienstleister weiter ausbauen
Temperaturgeführte Transporte entwickeln
sich bei Arzneimitteln zum Standardservice
Weinheim, 22. September 2016. Die
trans-o-flex-Logistikgruppe hat gestern in Heidelberg die Eckpunkte ihrer neuen
Pharmalogistikstrategie vorgestellt. „Kernelemente sind einerseits die
komplette aktive Temperierung aller Transporte, andererseits unsere
Digitalisierungsoffensive GDP+“, sagte Frank Iden, Vorsitzender der
trans-o-flex-Geschäftsführung vor mehr als 120 Versendern aus der Pharma- und
Gesundheitsbranche. Bereits zum achten Mal hat trans-o-flex Kunden seiner
Kernbranche zum jährlich stattfindenden Tag der Pharmalogistik eingeladen.
Dabei tauschen sich die Fachleute über Branchentrends aus, erfahren die
aktuellsten Pläne und Entwicklungen von Deutschlands führendem Pharmalogistiker
aus erster Hand und diskutieren darüber. Die Ausbau- und Erweiterungspläne von
trans-o-flex sind mit Investitionen von mehr als 56 Mio. Euro in IT, Fahrzeuge,
Umschlagzentren und Mitarbeiterschulung verbunden. Zur grundsätzlichen
Umstellung auf ein vollständig aktiv temperaturgeführtes Transportnetz meinte
Iden: „Heute ist der Trend unumkehrbar, dass sich ambient zum neuen
Pharma-Standard entwickelt. Deshalb ist jetzt der Zeitpunkt gekommen, in der
Auslieferung auf volltemperierte Fahrzeuge umzustellen und mittelfristig nur
noch temperaturgeführt unterwegs zu sein.“
Digitalisierungsoffensive
GDP+ ist bereits 2017 abgeschlossen Die Digitalisierungsoffensive GDP+, deren
Name sich von den EU-Vorgaben zur guten Vertriebspraxis von Arzneimitteln
herleitet (GDP), wird in drei Stufen erfolgen. „Wir werden erstens alle noch
verbliebenen manuellen Datenerfassungsschritte eliminieren. Wir werden dann
über alle Transportsysteme und Produktvarianten hinweg einen einheitlichen,
manipulationssicheren Daten- und Sendungsfluss installieren, über den wir in
einem System zu 100 Prozent transparent und nahezu in Echtzeit informieren. Wir
werden schließlich dieses einzigartige, ganze System zertifizieren, es damit
jederzeit nachprüfbar machen und so die Grundlage für seine kontinuierliche
Verbesserung schaffen.“ Als Ergebnis der Digitalisierungsoffensive werden
trans-o-flex-Kunden in der Lage sein, in einem System alle relevanten
Informationen über ihre Sendungen zu erhalten, auch wenn die Sendungen zu
unterschiedlichen Temperaturbereichen gehören und zur Transportoptimierung
weiterhin in zwei getrennten Netzwerken gefahren werden.
Künftig
alle trans-o-flex-Netze ausschließlich mit aktiver Temperaturführung
Die Umstellung aller Logistikaktivitäten des
trans-o-flex-Netzes auf vollständige aktive Temperaturführung soll bis Ende
2017 abgeschlossen sein. „Wer mit trans-o-flex fährt, der fährt künftig
temperaturgeführt und bekommt das natürlich, wenn gewünscht, auch detailliert
dokumentiert“, erläutert Iden. Auslöser ist, dass sich der Premium-Service
ambient bei Arzneimitteln immer mehr als Standardtransport etabliert. „Die ambient-Menge
ist bei uns allein in der ersten Hälfte dieses Jahres um rund 20 Prozent
gestiegen. Weitere Kunden haben ihren Umstieg bereits angekündigt. Wir haben
inzwischen in allen Ballungsgebieten so viele ambient-Sendungen, dass es sich
dort lohnt, Spezialfahrzeuge einzusetzen und Zustelltouren zu bilden, bei denen
überwiegend Arzneimittel ausgeliefert werden.“ Für die Auslieferung von ambient-Sendungen
wird deshalb ab sofort kontinuierlich in weitere volltemperierte Transporter investiert.
Allein bis zum Jahresende sind noch 70 Fahrzeugbeschaffungen geplant.
Die bisherige Spezialflotte für das im
Oktober 2014 gestartete ambient-Netz besteht aus rund 190 Thermotrailern, 85
vollklimatisierten Lkw, 40 volltemperierten Transportern sowie 1.550
Thermoboxen, die in herkömmliche Transporter eingebaut sind. Mit den neuen
Fahrzeugen steigt die Kapazität für die Zustellung im Temperaturbereich
zwischen 15 und 25 Grad Celsius gegenüber der Boxenlösung um ein Mehrfaches.
Gleichzeitig erweitert trans-o-flex auch
seine Kapazität im temperaturgeführten Umschlag von Sendungen. Dazu wird die
Zahl der ambient-Hubs schrittweise erhöht. In diesem Monat starten bereits die
Umschlagzentren in Hamburg, Berlin, Dortmund, Stuttgart und München als neue ambient-Hubs.
„Damit erweitern wir die Kapazität für die ambient-Ware und können die
Sendungsmenge besser auf das gesamte Netz verteilen.“
„Mit dieser Strategie wird sich trans-o-flex
künftig noch stärker auf seine Kernbranche Pharma ausrichten und seine Systeme
konsequent an den hohen Anforderungen und Bedürfnissen der Pharmaindustrie
ausrichten“, sicherte Iden den Kunden in Heidelberg zu. „Wir wollen damit
unsere Position als führender Logistikpartner der Pharmabranche weiter
ausbauen.“
Allerdings profitieren, so Iden, nicht nur
Kunden der Pharmabranche von den Umstellungen. „Wer hochwertige Ware
transportieren lässt, wie Kosmetik oder High-End-Elektronik, wird ganz
eindeutig von den hohen Standards profitieren, die wir bereits eingeführt haben
und jetzt konsequent weiterentwickeln.“ Als Beispiele nennt Iden neben der
Transparenz, Geschwindigkeit und Dichte der Sendungsinformationen die Anforderungen
an Sicherheit und Sauberkeit, die trans-o-flex aufgrund seiner GDP-Konformität
erfüllt.
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